Unsere Fische müssen im Aquarium mit dem Wasser zufrieden sein, das wir ihnen geben. In der freien Natur können sie ausweichen und andere Plätze aufsuchen, wenn es ihnen nicht passt. Da das Wasser durch die Kiemen in engen Kontakt mit dem Fischorganismus kommt, wirken sich die Schwankungen in der Wasserzusammensetzung mitunter sehr stark aus und können gefährlich werden. Typische Symptome für Vergiftungen gibt es leider bei Fischen kaum. Im allgemeinen bemerkt man zu Anfang an den Fischen das typische Anzeichen von Unwohlsein. Je nach Art können sie unruhig werden oder auch sehr ruhig unter der Wasseroberfläche hängen. Greift man nicht ein, kommt es meist zu Todesfällen. Da man für die unterschiedlichen Vergiftungen keine bestimmten Krankheitsfälle angeben kann, muss man in jedem Fall die Ursache zu finden versuchen (Wasseranalysen) und dann sofort beseitigen.
Viele Metalle und metallische Salze sind selbst in geringen Konzentrationen sehr giftig, und das vor allem im Salzwasser. Die besten Beispiele dafür sind Kupfer und Zink. Einige minderwertige Typen von Aktivkohle enthalten wasserlösliche Zinkverbindungen, die giftig sind. Deshalb muss man Filterkohle stets waschen, ehe man sie in der Aquaristik einsetzt.
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Mrz 2009
Mrz 2009