Genau wie andere Lebewesen leiden auch die Fische unter Krankheiten, die von Viren, Bakterien oder mikroskopischen oder makroskopischen Parasiten hervorgerufen werden können.
Es gibt viele Hunderte von bekannten Fischkrankheitenm die oftmals auch Aquariumfische befallen. Fast immer gehört zur Diagnose eine große Erfahrung. Die hier genannte Auswahl kann der Aquarianer aber auch ohne besondere Hilfsmittel erkennen.
Fischkrankheiten treten sehr oft als sogenannte Hälterkrankheiten auf, das heißt, sie werden nur deswegen gefährlich, weil auf einem kleinen Raum sehr viele Fische vereinigt sind, so daß die Parasiten sich sehr schnell vermehren können. In der freien Natur haben solche Krankheiten kaum eine verheerende Wirkung. Dazu kommt noch, das die Fische auf ihrem langen Weg vom Fangort bis zum Aquarium des Liebhabers eine Vielzahl unterschiedlicher Bedingungen ausgesetzt sind, so das sie geschwächt werden und den Krankheitserregern nicht genug Abwehrstoffe entgegen setzen können. Bringt man z.B. scheinbar gesunde Fische in ein besetztes Aquarium, dann kann innerhalb weniger Tage der komplette Besetz erkrankt sein. Unter guten Aquarienbedingungen klingt nicht selten die Krankheit von allein ab, lediglich neue Insassen infizieren sich. Deshalb wird immer wieder empfohlen, neuerworbene Fische zunächst in Quarantäne zu halten. Es ist nicht immer einfach, kranke Fische zu erkennen. Man braucht etwas Übung, und muss einiges über das natürliche Verhalten des Tieres kennen. Abgesehen von den später noch beschriebenen Symptomen ist ein kranker Fisch oft viel schwächer gefärbt, schwimmt anders, wobei sein Schwanz manchmal nach unten hängt, schaukelt im Wasser und hat keinen Appetit. Achtung: Viele Korallenfische schwimmen normalerweise mit schaukelnden Bewegungen! Oft sondern sich kranke Fische deutlich von den anderen Insassen ab.
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Mrz 2009
Mrz 2009