Cryptocoryne

Die asiatische Gattung umschließt etwa 40 Arten, deren Bestimmung mitunter schwierig ist, solange man keine Blüten zur Verfügung hat. Die Blattform und die Größe der Pflanzen variieren sehr oft recht beträchtlich. In der freien Natur gehören die Cryptocorynen in ihrer Mehrzahl zu ausgesprochenen Sumpfpflanzen. Bei uns wachsen sie auch unter Wasser, besonders in weichem und leicht saurem Wasser. Selbst in härterem Wasser leben sie sich ein, wenn man ihnen ausreichend Licht und Zeit dazu lässt. Die kleinen und mittelgroßen Arten findet man heute in fast jedem Aquarium, und die kleinen Arten eignen sich vorzüglich als Vordergrundbepflanzung. Man kann Cryptocorynen in Blumentöpfen als Sumpfpflanzen schneller vermehren. Hier blühen sie auch sehr stark. Allerdings muss man bei der Methode darauf achten, dass die Pflanzen immer nass stehen und feuchte Luft haben. Die so gewonnenen Pflanzen kann man ohne weiteres unter Wasser kultivieren. Viel Frischwasserzugabe verhindert die Cryptocorynenkrankheit!