Salzwasserfische

Neues Foto vom Meerwasserbecken

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Zwei Probleme: 1. Ich bin wahnsinnig stolz auf mein erstes Meerwasserbecken, so das ich ständig Fotos davon mache und sie allen zeigen will, 2. ist es jedoch sehr schwer vernünftige Fotos zu machen, weil es aufgrund der vielen Strukturen mit der Schärfe nicht klappt und die Clownfische ständig in Bewegung sind.
Naja, das Foto ist hoffentlich einigermaßen okay. Das es nicht gut ist weiß ich jedoch selbst.  Man erkennt meine neue Koralle, einen unscharfen Clownfisch, den Röhrenwurm und einen extrem unscharfen Krebs.

Das süße Wasser habe ich nicht vergessen, ab Freitag gibt es wieder News darüber von mir – wenn 6 neue Aquarien nur für Süßwasser aufgestellt werden.

Neue Bewohner im Meerwasser-Aquarium

So, mein erstes Meerwasser-Aquarium nimmt immer mehr Form an. Heute hab ich wieder sehr viel Geld ausgegeben und einige neue Bewohner einziehen lassen. Darunter auch die ersten Fische.

Die erste richtige Koralle, ich merke mir im Geschäft nie den richtigen Namen, sie sieht etwas aus wie ein Blumenkohl:

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2 Clownfische – aufgeweckt und putzig. Meine Freundin mag den Film “Findet Nemo”, darum hab ich sie genommen. Es mag Einbildung sein, aber ich finde Seewasserfische haben wirklich eine einmalige Farbe, die man nicht vergleichen kann mit Süßwasserfischen. Die beiden sind verdammt schnell unterwegs und immer in Bewegung, darum war das Fotografieren schwierig.

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Und 3 Einsiedlerkrebse sind auch noch eingezogen. Ich tu mich sehr schwer mit Nahaufnahmen von kleinen Tieren, weil meine Digicam nichts taugt. Aber ein interessantes Foto hab ich trotzdem – die Krebschen sind am Anfang nur die Scheiben lang gelaufen, und haben so meinen Kies gut aufgewühlt, der voll mit Rotalgen war:

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Man erkennt die Straße ganz gut, denke ich. Die Krebse sind sehr frech, rempeln meine Anemonen an und klettern auf die Steine rauf… ich hoffe sie bleiben einigermaßen friedlich.

Aufbau eines Meerwasser-Aquariums

Weil ich gefragt wurde, werde ich hier Schritt für Schritt erzählen, wie ich beim Aufbau meines ersten Meerwasser-Aquariums vorgegangen bin.
Ich glaube das ist auch für andere Süßwasser-Umsteiger interessant. Eine solche Anleitung habe ich zumindest im Internet vergeblich gesucht. Natürlich gibt es Meerwasser-Einstiegs-FAQs, die sind jedoch in der Regel -wie ich finde- ausgerichtet auf große Aquarien und unermessliche Budegts. Ich glaube mein Aquarium hat so wenig gekostet, wie es nur geht.

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Wie man sieht gibt es schon einige Algen, gegen die ich noch nichts unternommen hab. Ich glaub es sprießen auch schon erste Glasrosen, gegen die ich aber auch nichts unternehmen will.

1. Das Aquarium

Ich habe ein fertiges Set genommen, das eigentlich auf Süßwasser ausgerichtet ist. Das Becken hat eine Maße von 60×30x30 cm. und hat eine Abdeckung, Filter, Heizer und Thermometer. Das gibts ab 30 EUR komplett überall zu kaufen. Den Filter kann man wegpacken, weil man den nicht braucht.
Eigentlich wollte ich extra ein neues Kaufen, aber meine besser Hälfte hat mir leider kein 3. Aquarium im Wohnzimmer erlaubt. Und so kam es, das ich ein bestehendes Süßwasserbecken umgerüstet habe.

2. Der Bodengrund

Der alte Kies aus dem Becken kam raus, und statt dessen nahm ich CORALIT 2-4 mm mittel, 3 Liter, von der Firma Rebie. Das ist sehr schöner weißer, kalkhaltiger Bodengrund für Meerwasser-Aquarien.

3. Beleuchtung

Hier wurde ich bei meinen Nachforschungen im Internet erstmals verunsichert. Mondlicht, Blaulicht, HQL, HQI, teuer teuer…
Die alte Süßwasser-Röhre kam raus aus der Abdeckung, statt dessen kam eine SOLAR MARIN DAY T8 15W Röhre rein. Das war’s. Mir ist klar das ich keine Super-Lichthungrigen Korallen reinsetzen kann. Aber ich denke, es sieht trotzdem schön aus, und den Tieren gefällt es bislang auch.
Mehr kann ich schon aus Platzgründen nicht machen, weil die ganzen Aquarien-Fertig-Sets für Süßwasser  nur auf eine Röhre ausgerichtet sind.

4. Das Wasser und das Salz

Jetzt gehts weiter mit den Sachen, die man aus dem Süßwasser nicht kennt. Ich habe keine Osmoseanlage und will auch keine. Ich hab mir im Discounter einige Kanister mit destilliertem Wasser gekauft. Die gibt es von “No-Name-Firmen” (“Ja”, “Tipp”) ganz günstig. Das wurde dann zusammen mit Meersals (TROPIC MARIN) gemischt.
Mittels des “COMPORT HYDROMETER” von Tetra wollte ich den Salzgehalt auf 1.022 – 1.023 einstellen. Soweit so gut.
Wie ein Chefkoch einen Finger ins Wasser gehalten, probiert – und gedacht “Nein, das kann nicht richtig sein”… Ich hätte wirklich nicht gedacht, das es so dermaßen salzig schmeckt. Eine solch salzige, lebensfeindliche Brühe kann nicht richtig sein, und das Hydrometer ist sicher kaputt… Hier hab ich mich jedoch geirrt. Ich war sehr verunsichert, ob es so wirklich stimmen kann – davor hatte mich niemand gewarnt.
Das fertig zu kaufende Seesalz für Aquarien ist übrigens sehr fein zermahlen wie Puderzucker, und löst sich sehr schnell auf. Es hatte nicht die typische kristalline Struktur wie Salz, die ich erwartet hatte.

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5. Die Wasserwerte

Ich habe mich ehrlich gesagt nie viel mit Wasserwerten beschäftigt. Erfolgreich vermehren sich im Süßwasser bei mir Zwergbuntbarsche, Lebendgebärende, Kampffische, Purpurprachtbarsche… alle im selben Wasser.
Vor kurzem gab es einen sehr interessanten Artikel in der DATZ über einen alten Aquarianer, der alle Arten von Killifischen züchtet – und der hat in seinen über 60 Jahren Erfahrung noch nie einen Wassertest angefasst. Ich möchte keineswegs behaupten das man dies mir nach machen soll – aber bei mir klappt es nunmal. Wenn über rätselhaftes Fischsterben in Foren diskutiert wird kann ich einfach nicht mitreden, weil es mir noch nie passiert ist – und ich habe Aquarien seit meinem 10. Lebensjahr.
Bis auf den Saltgehalt mit dem Hydrometer hab ich hier noch keine Wasserwerte kontrolliert. Vielleicht falle ich mit meiner Einstellung ja im Meerwasser auf die Nase, wenn dem so sein soll, dann werde ich natürlich hier darüber schreiben.

6. Strömung

Ich hab eine HYDOR KORALIA 1 (1500 l/h) für die Strömung im Becken. Das ist keine Pumpe im klassischen Sinn, sondern eher wie eine Schiffsschraube oder noch eher der Aussenboard-Motor für ein kleines Boot. Die macht ganz ordentlich Strömung, und wenn ich es mir recht überlege sogar zu viel, weil ich noch kein Tier drin hab, das unbedingt derart viel Strömung braucht. Die Röhrenwürmer fühlen sich, glaube ich, sogar etwas gestört dadurch, obwohl die schon in einer ruhigen Ecke untergebracht sind.

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7. Das erste Leben

Ich hab etwa 2-3 kg lebende Steine drin (genau kann ich es nicht sagen, weil es an der Kasse einen Abrechnungsfehler zu meinem Gunsten hab, auf den ich nicht näher eingehen will, höhö). Ich will noch 5kg weiteres lebendes Gestein einsetzen. Über die weiteren Tiere hab ich ja schon im Eintrag vorher was geschrieben.

Ich bin als Meerwasser-Anfänger sicher nicht der Beste Ansprechpartner, wenn andere Anfänger Fragen haben, jedoch hoffe ich, ein klein bisschen geholfen zu haben, wenn andere auch davor stehen, das erste Meerwasser-Aquarium einzurichten.

Mein erstes Meerwasser-Aquarium

Ein kleines 54-Liter-Aquarium, welches ich jetzt seit ca. 1 Monat mit Meerwasser und ein paar lebenden Steinen besetzt hab. Ich warte noch auf 5kg lebende Steine von Zoo Zajac, die aufgrund der Witterungsverhältnisse noch nicht abgeschickt worden konnten. Etwa 2 kg Gestein ist schon drin. So, nun die ersten Bilder vom Becken:

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Ein kleiner, rot-weißer, 7-armiger Seestern (??). Mindestens 2 von denen krabbeln durch das Aquarium, ich hab leider keine Ahnung was das für eine Art ist. Wäre toll wenn mir das jemand verraten könnte.

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Ein großer Röhrenwurm den ich mir gestern bei Zoo Knutzen in Kiel gekauft habe.

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Drei kleine Anemonen, jeweils etwa so groß wie ein 5-Mark-Stück (die Älteren werden sich erinnern, wie groß das ist). Ich hoffe die wachsen bei mir gut heran.

Daneben ist noch ein Oshima-Porzellankrebs eingezogen, der sich leider noch nicht in einer Foto-tauglichen Pose gezeigt hat.

Technik:
1 Arcadia Meerwasser-Röhre (also für Meerwasser-Verhältnisse recht wenig, es können keine lichthungrigen Tiere rein)
1 Korallia-Strömunspumpe
1 Regelheizer

KEIN Abschäumer. Ich möchte ungern im Wohnzimmer eine Membranpumpe haben, weil ich den Geräuschpegel fürchte. Ich muss nochmal schauen, ob ich etwas geeignetes finde.

Wenn die restlichen lebenden Steine angekommen sind werd ich noch etwas mehr über den weiteren Besatz schreiben.

Rotzahndrückerfisch

Indopazifik; 50cm.
Diese schöne und in der Regel friedliche Art wird leider ziemlich groß. Oft ist es möglich, mehrere Exemplare in einem Becken zu halten. Man hat sogar schon Paarungsversuche im Aquarium beobachtet. Das Pärchen gräbt im Bodengrund eine Grube, ähnlich wie es die Buntbarsche tun. Zur Pflege empfehlen sich große Aquarien, die reichlich mit Versteckplätzen ausgestattet sind. Temperaturen um 25°C. In ihren Nahrungsansprüchen sind sie nicht wählerisch.
Die Drückerfische haben ihren Namen nach dem Sperrmechanismus des ersten und zweiten Flossenstrahls der Rückenflosse erhalten. Wenn der erste Strahl aufgerichtet ist, dann wird er durch den zweiten festgesetzt,so das er sich nicht nach hinten umlegen lässt. Mit dieser Einrichtung klemmen sich die Fische in schmalen und engen Höhlen, zwischen Korallenäste usw. fest, wenn sie sich vor Feinden verbergen. Reinigt man das Aquarium, muss man sie sehr vorsichtig aus ihren Versteckplätzen herausholen. Einige Gattungen nennt man Feilenfische, weil sie an der Basis der Schwanzflosse einige Reihen von kräftigen Schuppen besitzen, die sie möglicherweise während ihrer Kämpfe verwenden. Drückerfische gehören zu den Haftkiefern, deren Zähne einen sehr kräftigen Mechanismus bilden.

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