Roloffia / Aphyosemion
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Ostkamerun und nördliches Gabun; 4 cm.
Der Fisch ist attraktiv, widerstandsfähig und leicht zu züchten in allen zur Verfügung stehenden Wasserarten. Er wurde erst vor wenigen Jahren importiert und hat noch keine große Verbreitung in den Aquarien erfahren. Die Jungfische wachsen sehr langsam heran. Es scheint, als ob die Art sehr eng mit Aphyosemion bualanum verwandt ist.
Kongobecken; 5 cm.
Diese wunderschöne und anspruchslose, robuste Art wurde im Jahre 1956 als Blauer Panchax in die USA importiert. Neben Wasserflöhen fressen die Fische besonders gern schwarze Mückenlarven.
Ostkamerun und Zentralafrikanische Republik in Fließgewässern der Steppengebiete; 5 cm.
In der freien Natur findet man diese Art in ganz unterschiedlichen Gewässertypen von solchem mit weichem und leicht saurem Wasser bis zu solchen mit sehr hartem und alkalischem (0,5 – 20° dH). In den Aquarien sehr leicht zu pflegen und zu züchten.
Gabun und Kongo-Brazzaville in küstennahen Sümpfen; 6 cm.
Von dieser Art vermutet man, das sie in der freien Natur ein Saisonfisch ist, aber die Eier entwickeln sich ohne Trockenperiode in unseren Aquarien. Die Zucht ist einfach. Der Kap Lopez gehört zu den ersten Aphyosemion-Arten, die man importierte, und er ist die einzige Art, von der eine reine Gefangenschafts- oder Kulturform entstanden ist, nämlich der sogenannte Aphyosemion australe hjerreseni. Dieser lateinische Name ist jedoch ungültig. Friedliche Art, die auch der fortgeschrittene Anfänger pflegen kann.
Von Togo bis Spanisch-Guinea in kleinen bis mittleren Fließgewässern sowohl der Waldungen als auch der Steppengebiete; 5 cm.
In unseren Aquarien gehört diese Art zu den bekannteren Aphyosemion, und das mit gutem Recht. Aphyosemion bivittatum ist ausgesprochen farbenprächtig und so klein und friedfertig, das man ihn sogar in einem Gesellschaftsaquarium pflegen kann. Dazu kommen noch seine Härte und die leichte Zucht. Dänische Zoologen haben den Fisch sowohl in der freien Natur als auch in Aquarien sehr genau untersucht, und es hat sich dabei herausgestellt, das die Art aus einer Anzahl von Populationen aus den verschiedensten Flußsystemen besteht. Diese Populationen zeigen in vielen Fällen unterschiedliche Zahlen in den Chromosomen und können nicht untereinander gekreuzt werden oder lediglich mit sehr großen Schwierigkeiten. Aus diesem grund muss man die Populationen unzweifelhaft als einzelne Arten ansehen, aber weil sie fast alle gleich aussehen, kann sie nur ein Spezialist unterscheiden. Wegen dieser Schwierigkeiten bei der Bestimmung wird der ganze Komplex noch als Aphyosemion bivittatum-Gruppe bezeichnet. Bemerkenswert ist auch, das sich die Weibchen von allen Vertretern dieser Gattung am stärksten ähneln.