Rivulus
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Vom südöstlichen Dahomey bis zum Niger in Nigeria; 4 cm.
Die hübschen, kleinen afrikanischen Arten der Gattung Aplocheilichthys erinnern sehr stark in ihrem Aussehn und mit ihrem metallischen Glanz an die ostasiatischen Vertreter der Gattung Oryzias, sind aber nicht näher mit diesen verwandt. Es sind friedfertige Schwarmfische aus den offenen Gewässerbezirken, aber ihre Zucht ist nicht ganz einfach. Am besten schein es zu gehen in mittelhartem, alkalischen Wasser. So hält man sie auch leichter von Krankheiten frei, aber zur Zucht sollte man es zunächst immer mit weichem und leicht saurem Wasser versuchen. Die Aufzucht und Ernährung der Brut ist schwierig. Temperaturen um 24° C. Lebedfutter.
Thailand; Männchen 1,2 cm, Weibchen 1,7 cm.
Dieser Fisch gehört zu den winzigsten Arten, die wir heute kennen. Das Weibchen legt nur einige wenige Eier (3-4) auf einmal, und die Jungfische kann man in der Regel nicht aufziehen.
Japan; 4 cm.
Diese kleinen ostasiatischen Zahnkarpfen gehören mit ihrer Gattung Oryzias zu einer eigenen Unterfamilie. Es sind alles kleine, recht unauffällig gefärbte Schwarmfische, die in der freien Natur die offenen Wasserbezirke bewohnen. In Gefangenschaft kann man sie in Gesellschaftsaquarien pflegen, weil sie gegenüber anderen Fischen sehr friedfertig sind. Man kann sie in allen Wassertypen halten, und selbst die Temperaturen brauchen nicht hoch zu sein (20-22° C).
Von Süd-Carolina bis Florida und westlich bis Texas in Süß- und Brackwasser; 8 cm.
Die Gattung Fundulus ist in Nord- und Mittelamerika verbreitet, umfasst zahlreiche Arten und stellt keinerlei Ansprüche, soweit es die Temperatur und die Wasserwerte betrifft, aber sie braucht doch viel Raum und dichte Pflanzenbüsche. Einige halten sich an der Wasseroberfläche auf, andere bleiben in der Nähe des Bodengrundes, wie zum Beispiel Fundulus chrysotus. Die Männchen können gegenüber ihren Weibchen recht brutal sein. Viele Arten dieser Gattung findet man in Brackwasser, sie benötigen in Gefangenschaft etwas Salz im Aquarium. Eine Art, Fundulus grandis, stammt von den Küsten, und den Inseln der karibischen See und wird dort manchmal in reinem Meerwasser gefunden. Man gebe Temperaturen um 22° C. Lebendfutter.
Venezuela; 5 cm.
Als dieser Fisch vor wenigen Jahren importiert wurde, war er für die Spezialisten eine Sensation. Der seltene und kleine Zahnkarpfen erziehlt erst 1963 seinen Namen. Zwar ist er nicht besonders farbenprächtig, aber das Männchen zeigt seltsame, lange Rücken- und Afterflossen, die es abgespreizt trägt. In der freien Natur lebt der Flügelflosser in kleinen, schattigen Teichen mit saurem und sehr weichem Wasser. Wenn der Fisch auch friedfertig ist, sollte man ihn unbedingt in einem besonderen Aquarium mit weichem und leicht saurem Wasser pflegen. Das Weibchen ist eintöniger bräunlich gefärbt und besitzt kürzere, blassere Flossen. Temperaturen um 24° C. Lebendfutter aller Art.