Lebendgebärende Zahnkarpfen
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Nachdem mein Aquarienregal soweit fertig ist und schon ein paar Tage steht, stelle ich hier nun alle meine 6 Süßwasser-Aquarien etwas ausführlicher vor.
Aquarium 1
Red-Fire (Red Chery) Garnelen – Zuchtgruppe.
Zuchtpaar Endler’s Guppys (Wildform).
Aquarium 2
3 CPO – Krebse, sieht leider nach 3 Männchen aus, und eine Gruppe Roter Neons (Überbleibsel aus meinem alten Wohnzimmeraquarium, die nun hier ihr Gnadenbrot bekommen).
Sehr braunes Wasser wegen den Mopani-Wurzeln.
Aquarium 3
Sollte eine Zuchtgruppe Red Chrystals sein, die jedoch leider nur aus Männchen besteht. Suche vergebens Weibchen. Und eine Zuchtgruppe White – Pearls, die zumindest genug Weibchen haben und auch schon Eier unter dem Rock haben.
Aquarium 4
Apfelschnecken in gold und lila, sowie Antennenwelse.
Weil hier auch bald Jung-Schneckis erwartet werden, ist das Becken absichtlich unbepflanzt und erinnert eher an ein Barschbecken.
Aquarium 5
Platy-Zucht (Marygold).
Und der Restbestand aus meinem Wohnzimmeraquarium (Corydoras paleatus, Siamensis, Otos).
Aquarium 6
Hochzucht-Guppys, schwarz/rot (leider nicht reinerbig, bin mir noch nicht ganz sicher was beim Wurf grade rausgekommen ist, man erkennt nur schon was gelbes).
Komplettansicht
0 comments admin | Harnischwelse, Lebendgebärende Zahnkarpfen, Panzerwelse, Wasserpflanzen, Wirbellose
Ostküste von Mexiko; Männchen 5 cm, Weibchen 7 cm.
Diese beiden Zahnkarpfen sind eng miteinander verwandt. Man kann sie aber gut unterscheiden. In der freihen Natur sehen beide Arten recht variabel aus. Der Unterschied zwischen ihnen liegt darin, das der Papageienplaty schlanker ist und in der Regel ein dunkles Längsband auf den Körperseiten besitzt. Der Platy ist meistens ziemlich einfarbig graugrün gefärbt mit unregelmäßigen dunkleren Zeichnungselementen.
Aus diesen Formen hat man in Gefangenschaft verschiedene, sich deutlich unterscheidende Zuchtformen entwickelt, so das man heute die natürlichen Formen kaum noch zu sehen bekommt. Temperaturen 22-24° C. Allesfresser.
Ostküste des südlichen Mexiko, Guatamala; Männchen 8 cm und Schwert, Weibchen 12 cm.
In der Natur ist die Färbung dieser Fische ziemlich konstant, doch hat es sich gezeigt, das bei Zuchtversuchen die Schwertträger in verschiedenen Färbungen und Flossenlängen herausgezüchtet werden können. Einige dieser Zuchtformen entstanden durch Kreuzung mit Xiphophorus maculatus. Der Fisch ist sehr robust und leicht zu vermehren. Er stellt keine besonderen Forderungen an die Temperatur, die Wasserwerte und die Nahrung. Berühmt ist die Geschlechtsumkehr bei Schwertträgern, die man manchmal beobachten kann. Dabei wandelt sich ein altes Weibchen mit der Zeit in ein befruchtungsfähiges Männchen um. Der Grund dafür liegt darin, das die Geschlechtsbestimmung nicht nur mit Geschlechtschromosomen zusammenhängt, sondern auch mit den Hormonen. Solange die Eierstöcke der jungen Weibchen weibliche Geschlechtshormone erzeugen, bleiben die Tiere Weibchen. Aber wenn diese Produktion abnimmt, dann wächst den Weibchen allmählich ein “Schwert”.
In den Fachgeschäften werden die verschiedenen Zuchtformen angeboten.
In der freien Natur variieren diese drei Arten recht beträchtlich in ihrer Färbung. Zuchtformen haben sich von allen dreien in Gefangenschaft entwickelt. Man hat sie miteinander gekreuzt, und aus diesem Grunde ist es in manchen Fällen unmöglich, die Zuchformen einen lateinischen Namen zuzuorden.
Die auffallend große Rückenflosse findet man nur bei den Männchen von Poecilia latipinna und Poecilia velifera. Am besten unterscheidet man beide Arten an der Punktierung der Rückenflosse. Bei P. velifera liegen zwischen den Flossentrahlen kleine Pünktchen in größerer Zahl, bei P. latipinna bis zu acht übereinander. Außerdem besitzt P. latipinna 13-14 Flossenstrahlen in der Rückenflosse, P. velifera 18. Man sollte diese beiden Arten vielleicht besser nur als Rassen einer einzigen Art betrachten, den in der Natur berühren sich die Verbreitungsgebiete, und die Fische kreuzen leicht untereinander.
P. sphenops besitzt 8-11 Rückenflossenstrahlen, entwickelt aber niemals eine große Flosse. Der Fisch ist mit seiner brillanten, irisierenden Färbung genau so schön wie die anderen Arten. Auch er ist in der Natur sehr variabel.
Von allen drei Arten hat man schwarze Formen herausgezüchtet, die sogar begehrter sind als die wildfarbenen. Man unterscheidet in der Regel zwischen Schwarzen Segelkärpflingen mit einer hohen und segelartigen Rückenflosse, den Black Mollys mit einer langen und niedrigen Rückenflosse, die möglicherweise eine Zuchtform von P. latipinna sind, und Liberty-Mollys mit einer kleinen, abgerundeten Rückenflosse, die P. sphenops entstanden.
Die Schleierschwanz-Mollienesien, auch Lyretail genannt, sind in Südostasien entstanden und erfreuen sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit.
Für die Pflege brauchen alle Mollienesien viel Raum, pflanzliche Kost, Wärme und manchmal etwas Salzzusatz zum Aquarienwasser. Sie fressen auch Lebendfutter und Trockenfutter, besonders gern Mückenlarven. Für die Haltung ist es sehr wichtig zu wissen, dass sich die verschiedenen Formen kreuzen. Leider sind die so entstandenen Exemplare meist weniger schön. Deshalb Einzelhaltung. Temperaturen um 24° C. Sonne.