Glasbarsche

Gymnochanda filamentosa

Malaya; 5 cm.
Leider wird dieser sehr schöne, elegante und recht ausdauernde Fisch nur selten importiert, und die Zucht ist bisher nicht gerade häufig gelungen. Das Weibchen sieht schlicht und einfach aus, während das Männchen mit zunehmenden Alter lang ausgezogene Flossenstrahlen in der Rücken- und Afterflosse bekommt.

Chandra buruensis

Körperform langgestreckter als bei Chandra ranga. In der Pflege sind beide Arten gleich.

Glasbarsch

Indien, Burma, Thailand in meist klaren Gewässern; in der Natur 7 cm, in Aquarien viel kleiner.
Sehr viele Aquarianer kennen den Fisch nur unter dem Namen Ambassis lala, der nur ein Synonym ist. Der Glasbarsch ist der einzige Vertreter seiner Gruppe, der in Gefangenschaft eine weite Verbreitung gefunden hat. Der Fisch ist sehr attraktiv, und trotz seines zarten Aussehens gehört er zu den härteren Aquarienfischen. Am besten hält man ihn mit anderen ruhigen Fischen in einem helleren Aquarium bei 20-25° C. Da er in der freien Natur manchmal in Brackwasser anzutreffen ist, kann man ihm auch im Aquarium einen geringen Salzzusatz geben. Er frisst vorliebend lebendes Futter. Seine Zucht, vor allem die Aufzucht der winzigen Jungfische, ist schwer; sie erfordert viel Sorgfalt und Aufmerksamkeit. In den ersten Tagen brauchen sie Cyclops-Naupilien, denen sie nicht nachstellen, sondern sie nur nehmen, wenn sie ihnen direkt am Maul vorbeihüpfen. Am besten zieht man die jungen in einem kleinen Becken mit flachem Wasserstand auf, wobei man nur eine Ecke beleuchtet, damit sich Jungfische und Lebendfutter dort sammeln.