Fiederbartwelse
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Mittleres Kongogebiet; 10 cm.
Dieser Fiederbartwels ist vielen Aquarianern zumindest dem Namen nach bekannt wegen seines eigentümlichen Schwimmens. Normalerweise ruht und Schwimmt das Tier mit der Bauchseite nach oben und weidet die Unterseite von Blättern, Wurzeln usw. ab.
In der Regel ist ein Fisch am dunkelsten auf dem Rücken und am hellsten auf dem Bauch. Fällt das Licht von oben auf ihn, dann sieht er einfarbig aus, verschmilzt mit dem Untergrund, lässt seine Form undeutlich werden und täuscht so manchen Raubfisch. Beim Rückenschwimmenden Kongowels ist dies genau umgekehrt.
Zwar wird der Fisch hin und wieder eingeführt, und er ist auch bereits in Gefangenschaft gezüchtet worden, aber er ist bei den Aquarianern nicht oft zu finden, weil er in seiner Lebensweise ein heimlicher Bursche ist, der sich gern versteckt. An das Wasser stellt er keine Anforderungen, doch sollte die Temperatur um 24° C liegen. Er frisst alles, was er bewältigen kann, wird aber erst in der Dämmerung aktiv.
Synodontis angelicus aus West- und Mittelafrika wird seltener importiert. Jungfische sind am schönsten gezeichnet.