Epiplatys
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Seychellen, Sansibar und vielleicht auch Ostafrika; 10 cm.
Der Fisch ist sehr robust und aggressiv. Die kleinen Eier bleiben zur Entwicklung ständig im Wasser. Die Jungen schlüpfen nach etwa 14 Tagen. Weibchen schwächer gefärbt, Afterflosse etwas abgerundet.
Eine zweite Art dieser Gattung ist Pachypanchax homalonotus von Madagaskar, die etwa 9 cm groß wird und manchmal unter den Importfischen auftaucht. Auch diese Fische sind hart und leicht züchtbar. Für beide sind Temperaturen um 24° C nötig und kräftiges Lebendfutter.
Guinea bis Liberia; 4 cm.
Der Fisch ist der kleinste und bei weitem schönste Vertreter der Epiplatys. Noch sieht man ihn in unseren Aquarien selten, aber er wird viele Freunde finden. In der Natur scheint er selten zu sein. Wegen seiner geringen Größe sollte man ihn in besonderen Aquarien halten, aber er eignet sich auch für Gesellschaftsaquarien, wenn dichter Pflanzenwuchs an der Wasseroberfläche vorhanden ist. Der Fisch gilt als schwierig zu züchten, doch vermehrt er sich auch in Wasser von mehr als 20° dH, wenn auch nicht so zahlreich. Die Brut ist sehr klein und muss mit feinstem Tümpelfutter ernährt werden. Wasserstand senken, denn die Jungtiere fressen von der Wasseroberfläche.
Innerhalb der einzelnen Fundorte von Sierra Leone und Liberia variieren die einzelnen Exemplare etwas in ihrer Färbung. Besonders betrifft das die Farbe der Flosse. Alle Farbformen lassen sich miteinander fruchtbar kreuzen. Als Futter eignet sich jegliche lebende Nahrung geeigneter Größe.
Westafrika, Wasserläufe in den Steppengebieten; 6 cm.
Bei uns ist dieser robuste Fisch nicht sehr weit verbreitet. Selbst in hartem Wasser ist er noch zu züchten. Die großen Eier werden vom Weibchen in der Nähe der Wasseroberfläche in Schwimmpflanzen gelegt. Erwachsene Fische sind scheu.
Südwestliches Ghana und Elfenbeinküste; 9 cm.
Dieser schöne und harte Fisch gehört nicht zu den friedlichsten Arten. Wärme um 24° C. Frisst alles, besonders Mückenlarven.
Südwestliches Liberia; 6 cm.
Bei den Aquarianern ist dieser Fisch seit vielen Jahren unter dem Namen Epiplatys chaperi gut bekannt. Bereits 1908 wurde er nach Deutschland importiert, und von den Tieren überlebte 1908 lediglich ein einziges Paar die ersten Monate, aber dieses Pärchen wurde zu den Vorfahren von Millionen Epiplatys chaperi. Sie waren lange Zeit die volkstümlichsten Eierlegenden Zahnkarpfen. Das zeigt uns, das Inzucht nicht unbedingt gefährlich sein muss.
Die Namensschwierigkeiten begannen etwa 1960, als ein Epiplatys in Ghana und an der Elfenbeinküste gefunden wurde, der mit dem ursprünglichen Museumsexemplar von Epiplatys chaperi identisch war, sich aber von den Aquarientieren gleichen Namens unterschied. Diese Aquarienfische mussten deshalb im Jahre 1964 nach den Regeln der internationalen Nomenklaturkommission umbenannt werden. Der Echte Epiplatys chaperi ist zwar importiert worden, erreichte aber keine weite Verbreitung, weil er nicht besonders hübsch aussieht und recht aggressiv ist.
Epiplatys dageti monroviae ist gegenüber anderen Fischen friedfertig, lässt sich leicht pflegen und einfach züchten. Selbst in Gesellschaftsbecken mit dichten Pflanzenpolstern an der Wasseroberfläche kommen immer wieder Junge hoch. Das Männchen erkennt man an der roten Kehle.