Brachydanio

Feuerschwanz

Thailand; 15 cm.
Der samtschwarze Feuerschwanz mit der knallroten Schwanzflosse gehört zu den beliebtesten Importen. Neuerdings ist bereits einige Male seine Nachzucht gelungen. Viele Aquarianer machen den Fehler, nur ein Exemplar zu erwerben, das dann mit dem Heranwachsen oft unverträglich wird. Aber auch untereinander können die Tiere manchmal keinen Frieden halten. Am besten hält man den Feuerschwanz in großen Becken mit vielen Versteckplätzen, die aus Steinhöhlen, Moorkienwurzeln und Pflanzenbüschen bestehen. Man kann ihn mit jedem Futter ernähren, sollte aber Pflanzenkost nicht vergessen.

Schönflosser

Sumatra, Borneo; 8 cm.
Der schöne und elegante Fisch ist ziemlich ruhig und liegt die meiste Zeit still auf dem Bodengrund, wobei er sich mit seinen großen Brustflossen abstützt. Er gilt als guter Algenfresser und als Vernichter von Planarien. Darin übertrifft ihn aber sein Vetter Epalzeorhynchus siamensis, der einfacher gefärbt ist und etwas leichter zu halten. Allesfresser.

Haibarbe

Thailand, Borneo, Sumatra; 35 cm.
Dieser sehr groß werdende Fisch besticht durch seine elegante Gestalt und die hübsche Färbung. Seine Pflege ist einfach.

Kardinalfisch

China, Kanton und Honkong; Gebiet der weißen Wolkenberge; 5 cm.
Am besten hält man den Fisch bei 18-20° C und geht nicht über 22° C. In einem gut bepflanzten Aquarium paart sich der Fisch bereitwillig und vergreift sich in der Regel nicht an seinen Jungen, so das sie mit den Eltern zusammen aufgezogen werden können. Jungfische sehen noch schöner aus als die erwachsenen Tiere, denn sie besitzen einen irisierenden grünen Längsstreifen, der an den Neonsalmler erinnert.
Im Jahre 1932 beschrieb der chinesische Zoologe Lin den Kardinalfisch nach Exemplaren von Kanton, 1939 beschrieb er eine andere Art, den Venusfisch, Aphyocypris pooni, den er auf einigen Inseln vor Honkong gefunden hatte. Kompliziert wurde es, als man feststellte, das der Venusfisch nur eine Lokalform des Kardinalfischs war. Man entdeckte das erst kürzlich und fand, das der echte Venusfisch keinen wissenschaftlichen Namen hatte. So nannte man ihn Hemigrammocypris lini.
Der Kardinalfisch eignet sich vor allem auch für Anfänger, denn er stellt weder Ansprüche an die Wasserwerte noch an die Ernährug. Er frisst alles, was er bewältigen kann, vom lebenden Futter bis zum Kunstfutter. Selbst mit Trockenfutter kann man ihn noch züchten, wenn man darauf achtet, das man ihn während der Wintermonate kalt hält, und zwar möglichst bei 15-18° C. Man kann den Fisch sogar während der Sommermonate in warmen Freilandteichen halten und vermehren. Im Aquarium ist der Kardinalfisch ruhig und friedlich gegenüber allen Mitbewohnern.

Malabarbärbling

Westküsten von Indien, Ceylon; 12 cm.
Wegen seiner Größe hat der Malabarbärbling keine große Verbreitung gefunden. Der Fisch braucht ein größeres becken. Seine Färbung ist schön. Die geschlechter unterscheiden sich im Verlauf der schwarzen Binde in der Schwanzflosse. Beim Männchen verläuft sie gerade, beim Weibchen nach oben abgewinkelt. Pflege und Zucht sind einfach.

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