Barben

Goldfisch, Zuchtformen

Der Goldfisch ist eine Zuchtform der ursprünglich ostasiatischen Silberkarausche, Carassius auratus, die heute in Westasien und vielleicht schon in Osteuropa eingewandert ist. Aus dieser Goldform züchteten zunächst die Chinesen und später die Japaner verschiedene Zuchtrassen mit vergrößerten Flossen, einem verkürzten und oft deformierten Körper und mit manchmal vergrößerten Augen. Die ziemlich groß werdenden Goldfische eignen sich vor allem für den Besatz von Freilandteichen, werden aber auch in Zimmeraquarien gepflegt und gezüchtet. Während der Paarung treiben die Männchen ihre Weibchen sehr stürmisch und laichen dann mit ihnen im flachen Wasser zwischen Pflanzen. Im Freiland kommt eine Anzahl der Jungtiere von alleine hoch, wenn der Teich nicht überbesetzt ist. Man kann  die Tiere draußen überwintern, wenn das Wasser nicht bis zum Grund friert. Sonst verwende man große Wannen mit großer Oberfläche und stellt sie in einen dunklen, ungeheizten Keller.
Die verschiedenen Schleierschwänze sind oft empfindliche und müssen in großen Aquarien gepflegt werden. Unter 15° C darf die Temperatur bei ihnen nicht absinken.
Zur Zucht verwende man am besten sauberes, neutrales Wasser mit Temperaturen zwischen 20 und 23° C. Leider macht der schleimige Kot das Wasser milchig, so das man einen guten Filter dringend benötigt.

Blinde Höhlenbarbe

Höhlen im Kongogebiet in der Nähe von Thysville; 10 cm.
Genau wie der Blinde Höhlensalmler ist diese Art blind und besitzt kein Pigment. Der an sich robuste Fisch ist bisher in Gefangenschaft nicht gezüchtet worden und wird nur ganz selten angeboten. Dazu kommt, das er in seinem Heimatland unter vollkommenem Naturschutz steht. Manchmal wird zwar dieses Gesetz umgangen, aber die angebotenen Fische kommen dann in große öffentliche Schauaquarien.

Sonnenfleckbarbe

Burma; 9 cm.
Dieser schöne Fisch ist leicht zu pflegen. Die Weibchen sind kräftiger im Körperbau als die Männchen und zeigen etwas blassere Farben. Oft fehlt ihnen auch die schwarze Spitze der Rückenflosse. Trotz ihrer Größe eignet sich die Barbe für mittelgroße Becken.

Barbus schwanenfeldi

Sumatra, Borneo, Thailand, Halbinsel Malakka; 34 cm.
Junge Exemplare von wenigen Zentimetern Länge werden oft importiert und in den Fachgeschäften verkauft, und zwar an Aquarianer, die keine Ahnung haben, dass es sich bei den schönen Fischen um ausgesprochene Speisefische handelt. Wenn man die Fische dann zu Hause hat, entdeckt man bald, das sie typische Pflanzenfresser sind, und sie sehr schnell wachsen. Nur für große Aquarien.

Brokatbarbe

p1050803Man findet diese Barbe heute bei vielen Aquarianern, weil sie sehr schön ist und anspruchslos in der Pflege, und man nimmt an, dass es sich um eine Mutation der Messingbarbe handelt. Sie ist wie diese zu pflegen, braucht aber Temperaturen um 24 ° C.

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