Ährenfische

Rotschwänziger Ährenfisch

Madagaskar, in Flüssen nahe der Küste des östlichen Gebietes; 9 cm.
Dieser schöne Fisch stellt keine besonderen Anforderungen an die Wassertemperatur (20-26° C), an das Futter (da er sehr gern von der Wasseroberfläche nimmt) und an die Wasserverhältnisse. Seine Zucht ist leicht und produktiv. Aus den großen Eiern schlüpfen nach 6 Tagen die Jungen, die sich dann in der Nähe der Wasseroberfläche aufhalten. Sobald sie den Dottersack aufgezehrt haben, kann man sie mit den Naupilien von Artemia salina füttern. Allesfresser.

Kleiner Regenbogenfisch

Nördliches Australien; 8 cm.
Da der kleine Regenbogenfisch nicht sehr groß wird und in seiner Färbung hübscher ist als seine Vettern, ist er in den Aquarien weit verbreitet. Auch hier zeigt das Männchen am Ende der Rücken- und Afterflosse eine spitzere Form.
Die Zucht ist nicht schwierig. Bei Temperaturen um 24° C schlüpfen die Jungen aus den an Wasserpflanzen angehefteten Eiern nach ungefähr einer Woche. Zur Aufzucht braucht man feinstes Lebendfutter. Später fressen die Fische alles.  In der Regel kümmern sich gut gefütterte Elterntiere nicht um ihre Eier und Jungfische.

Großer Regenbogenfisch

Östliches Australien, südlich bis Sydney, in Süß.- und Brackwasser; 10 cm.
Der Fisch ist lebhaft und robust, wenn man ihm Altwasser bietet. In Frischwasser ist er hinfällig. Die Färbung des Weibchens ist etwas blasser, und seine Rücken,- und Schwanzflossen sind etwas kürzer als des Männchens. Dieser Regenbogenfisch verträgt Temperaturen bis zu 18° C. In manchen Fällen sollte man dem Wasser etwas Salz zufügen.

Pseudomugil signatus

Australien, nördliches und östliches Queensland; 4,5 cm.
Dieser friedliche und klein bleibende Schwarmfisch wird nur selten eingeführt. Temperaturen 22-24° C. Das Weibchen hat glasklare Flossen.

Celebes-Segelfisch, Sonnenstrahlfisch

Celebes; Männchen 9 cm, Weibchen 6 cm.
Dieser ungewöhnlich hübsche und elegante Fisch eignet sich gut für größere Aquarien und in den Sommermonaten auch für Freilandteiche. Er braucht viel Schwimmraum. Das Weibchen besitzt kurze Rückenflossen. Temperaturen von 18-24° C. Neutrales, etwas härteres Leitungswasser scheint ihnen am besten zuzusagen. Junge brauchen feinstes Lebendfutter. Sonst Allesfresser.