Die meisten Arten besitzen außerordentlich schöne Zeichnungsmuster und Farbabstufungen. Da sie dazu noch ziemlich klein bleiben, werden sie vom Fachhandel in oft großer Zahl importiert. In der freien Natur leben die Schmetterlingsfische entweder einzeln oder paarweise, wobei die Tiere ihr eigenes Revier besitzen, das sie mit wütenden Angriffen verteidigen. An erster Stelle stehen dabei die Angehörigen der eigenen Art. Ist nun das Meeresaquarium nicht groß genug, dann wird man nur ausnahmsweise mehrere Exemplare der gleichen Art zusammen halten können, weil der Raum des gesamten Beckens lediglich ein einziges Territorium bildet oder zulässt! Dagegen kann man unter Umständen mehrere Exemplare von verschiedenen Arten zusammen pflegen, besonders dann, wenn die Arten sich auch in der Färbung unterscheiden oder sich nicht sehr ähnlich sehen. Schmetterlingsfische sind bei den Aquarianern sehr beliebt, aber Tiere für den Anfänger sind sie nicht! Viele sind empfindlich und wählerisch im Futter. Außerdem kommen viele Individuen nicht im besten Zustand an und gehen dann nicht oder schlecht an Ersatzfutter. Enchyträen können manchmal verlocken. Vielleicht liegt die schwierige Haltbarkeit auch daran, daß man verpaarte Tiere auseinanderreissst. Wir wissen noch zu wenig über das Verhalten der vielen verschiedenen Arten. Gegenüber Wasserverschmutzung sind fast alle Arten äußerst empfindlich. Man sagt manchen auch nach, daß ihnen zu viele Nitrate im Wasser schaden. Zur Pflege wähle man Aquarien mit Schwimmraum, aber auch mit Verstecken, in die sich die schwächeren Tiere zurück ziehen können. Temperaturen um 26C C.