Schlammspringer

In den tropischen Küstengebieten der alten Welt weit verbreitet. Systematische Stellung innerhalb der Gattung bisher sehr wenig untersucht. 15 cm.
Fast ausschließlich findet man den Fisch zwischen Mangroven in flachen Tümpeln und Sümpfen in der Nähe von Flußmündungen und Lagunen. Hier verändert sich der Salzgehalt ständig. Manchmal trifft man ihn weit flußauf an, wo das Wasser sehr süß, aber der Fisch kann nicht völlig von den Brackwassergebieten gelöst leben.
Der Schlammspringer ist einer der wenigen Fische, die das Wasser verlassen können. Natürlich muss er ständig seine Haut und die Kiemen feucht halten, aber man kann ihn dabei beobachten, wie er viele Meter vom Wasser entfernt hüpft und krabbelt, und zwar auf einen Busch oder quer über die trockenliegende Schlammfläche. Sein ständiger Aufenthaltsort ist oft ein Stein oder eine Wurzel, von denen aus er sein Territorium überblickt. Während der Ebbe baut er sich Gänge zum Wasser, Beute und Rivalen werden verfolgt.
Der Schlammspringer wird recht selten importiert und hat bis heute keine Verbreitung gefunden, denn in einem gewöhnlichen Aquarium kann man ihn nicht halten und auch nicht mit anderen Aquarienfischen zusammen. Es bedarf eines besonderen Beckens, das man eher als Terrarium einrichtet und nur wenige Zentimeter Wasser und einige Steine hineingibt. Moorkienwurzeln und Sandflächen müssen über den Wasserspiegel hinausragen, und die Luft über dem Wasser muss warm und sehr feucht sein. Deshalb braucht man Deckscheiben. Man kann den Schlammspringer sowohl im Brackwasser- als auch im Salzwasseraquarium pflegen. Er ist sehr hart, doch die einzelnen Exemplare bekämpfen sich manchmal in schweren Gefechten, wenn es um ein Territorium geht. Am besten ernährt man Schlammspringer mit Lebendfutter, zum Beispiel Mückenlarven, Würmer und Insekten, die man auf dem Land verfüttert. Bisher ist der Fisch nicht gezüchtet worden. Die Haltung ist nur erfahrenen Aquarianern zu empfehlen. Temperaturen hoch, 24-30C C.

Category: Allgemein
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