Sumatra, Borneo; 30 cm, bleibt in Aquarien aber viel kleiner.
Aus der Gattung Botia ist die Prachtschmerle wegen ihrer leuchtenden Farben und schönen Bindenmuster die bekannteste. Frisch importierte Exemplare sind oft außerordentlich empfindlich und besonders empfänglich für Ichthyophthirius. Leider ist die Heilung solcher kranken Tiere schwierig. Wenn sie aber gesund sind, dann haben wir harte und ausdauernde Aquarienfische, die man stets im Schwarm pflegen sollte. Oft schließen sich einzeln lebende Tiere an ähnlich gefärbte Fischschwärme an, wie z.B. Sumatrabarben. Zwar ist der Fisch bereits in Gefangenschaft gezüchtet worden, aber nur selten. Bei Botia-Arten muss man sehr vorsichtig sein, wenn man sie mit der Hand fängt, denn ihre Unteraugendornen reißen mitunter tiefe Wunden. Sie können damit andere Fische töten (was sie eigentlich nicht tun) und Netze zerschneiden. Zur Haltung empfielt sich weiches bis mittelhartes Wasser (15C dH) mit neutralem pH-Wert. Zur Zucht weiches Wasser (1 bis 2C dH). Temperaturen 22-26C C. Die Aquarien sollten Verstecke haben. Allesfresser. Ein paar andere Arten werden immer wieder importiert, vor allem Botia sidthimunki (6 cm) und Botia modesta. Auch sie sind Schwarmfische. Botia modesta (10 cm) braucht mehr Versteckplätze.
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Mrz 2009
Mrz 2009
Category: Allgemein