Südwestliches Liberia; 6 cm.
Bei den Aquarianern ist dieser Fisch seit vielen Jahren unter dem Namen Epiplatys chaperi gut bekannt. Bereits 1908 wurde er nach Deutschland importiert, und von den Tieren überlebte 1908 lediglich ein einziges Paar die ersten Monate, aber dieses Pärchen wurde zu den Vorfahren von Millionen Epiplatys chaperi. Sie waren lange Zeit die volkstümlichsten Eierlegenden Zahnkarpfen. Das zeigt uns, das Inzucht nicht unbedingt gefährlich sein muss.
Die Namensschwierigkeiten begannen etwa 1960, als ein Epiplatys in Ghana und an der Elfenbeinküste gefunden wurde, der mit dem ursprünglichen Museumsexemplar von Epiplatys chaperi identisch war, sich aber von den Aquarientieren gleichen Namens unterschied. Diese Aquarienfische mussten deshalb im Jahre 1964 nach den Regeln der internationalen Nomenklaturkommission umbenannt werden. Der Echte Epiplatys chaperi ist zwar importiert worden, erreichte aber keine weite Verbreitung, weil er nicht besonders hübsch aussieht und recht aggressiv ist.
Epiplatys dageti monroviae ist gegenüber anderen Fischen friedfertig, lässt sich leicht pflegen und einfach züchten. Selbst in Gesellschaftsbecken mit dichten Pflanzenpolstern an der Wasseroberfläche kommen immer wieder Junge hoch. Das Männchen erkennt man an der roten Kehle.
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Mrz 2009
Mrz 2009
Category: Allgemein