Indopazifik; 25 cm.
Dieser Fisch wird oft unter dem Namen Paracanthurus theutis gehandelt. Er gehört zu den schönsten Korallenfischen, die wir kennen. Leider ist er recht anfällig für Krankheiten. Hat man ihn aber eingewöhnt, dann ist er ein ausgezeichneter Aquarienfisch, der sich lebhaft bewegt und keineswegs wählerisch ist in seinen Nahrungsansprüchen. Die kräftige und leuchtend blaue Körperfarbe wird mit dem Alter der Tiere schwächer, während sich die gelben Zonen ausbreiten. Zur Pflege braucht man Verstecke, in die sich die Fische zurückziehen oder die sie als ihr Revier betrachten können. Temperaturen um 25C C. Wie alle Doktorfische besitzt das Tier einen abklappbaren Dorn auf der Schwanzwurzel. Mit dieser Waffe können die Tiere gefährliche Verletzungen schlagen, und zwar nicht nur bei Kämpfen untereinander, sondern auch mit anderen Fischen. Nicht alle Exemplare sind aber streitlustig. Hat man einen Unruhestifter, dann sollte man ihn möglichst allein halten. Es gibt kaum eine Möglichkeit, solche Exemplare in Gefangenschaft zu friedlichen Mitbewohnern zu machen.
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Apr 2009
Apr 2009
Karibische See, Atlantischer Ozean bis Florida; 15 cm.
Bei dieser schönen Art sind die Jungfische deutlich gelb gefärbt, und während dieses Stadiums beschäftigen sie sich als Putzerfische. Aber auch ältere Exemplare können noch putzen. Die Pflege entspricht der der vorigen Art.
Apr 2009
Indopazifik; 20 cm.
Nicht alle Exemplare werden so farbenprächtig, wie man sie von Fotos aus der Fachliteratur kennt. Möglicherweise besitzen nur die alten Männchen die gesamte Farbskala. Versteckplätze und weicher Bodengrund sind wichtig für die Pflege. Temperaturen um 24C C, allerdings verträgt der Fisch auch niedrigere Temperaturen. Allesfresser.
Apr 2009
Indopazifik; 70 cm.
Recht häufig werden sehr kleine Fische importiert, bei denen leicht Schwierigkeiten auftreten während der Eingewöhnung. Temperaturen um 25C C. Tierisches Futter.
Apr 2009
Vielen Dank liebe Fischtante, für den Blogeintrag ![]()
Ich freue mich sehr über Resonanzen, was den Anreiz gibt, dieses Projekt weiter auszubauen.
Apr 2009
Indopazifik; 10 cm.
Putzerfische sind bekannt wegen ihrer außergewöhnlichen Methode, zu Nahrung zu kommen. Sie leben nämlich in der Hauptsache von Hautparasiten und toten Geweben oder Futterrückständen auf der Haut oder zwischen den Zähnen anderer Fische. Putzerfische halten sich meist an einem bestimmten Ort auf, und die größeren Fische kommen zu ihnen und lassen sich reinigen, während sie völlig bewegungslos im Wasser schweben. Selbst starke Fischräuber unter ihnen erlauben es dem Putzerfisch, in das Maul zu schwimmen, in die Kiemen usw. Man nimmt an, daß die Färbung und die charakteristische schaukelnde und tänzerische Bewegung den Raubinstinkt der größeren Fische blockiert. Untersuchungen in der Freien Natur haben ergeben, daß große Fische nicht nur nach den Putzerplätzen suchen, sondern auch geduldig auf die Putzerfische warten, bis sie an der Reihe sind, wenn gerade ein anderer Fisch gereinigt wird. Fängt man einen Putzerfisch aus seinem Aufenthaltsgebiet, dann verschwinden auch viele andere größere Fische, und die übrigen werden von Parasiten befallen. In einigen Gebieten gibt es einen Falschen Putzerfisch, der dem echten sehr ähnlich sieht, aber nicht von Parasiten lebt, sondern ein Räuber ist. Der Falsche Putzerfisch nähert sich anderen Fischen auf die gleiche Art und Weise, aber plötzlich beißt er ein Stück Fleisch heraus oder nimmt Kiemengewebe mit. Es gibt noch verschiedene andere Arten, die als Putzer arbeiten. Viele von ihnen zeigen die gleichen Färbungsmuster wie Labroides, z.B. die Neongrundel, Elacatinus oceanops.
Auch im Aquarium kann man die interessanten Verhaltensweisen des Putzerfisches beobachten. Dabei wählt er sich auch Fische, die nicht viel größer sind als er selbst. Glücklicherweise frißt Labroides auch andere Dinge als Parasiten, und so kann man ihn im Aquarium mit den üblichen lebenden und toten Nahrungsmitteln füttern. Oft sind sie sehr widerstandsfähig, manchmal aber empfindlich. Untereinander vertragen sie sich meist nicht, deshalb sollte man nur ein Exemplar im Aquarium halten. Zur Pflege erweist sich ein feiner Bodengrund als vorteilhaft, denn die Fische gehören zu den Lippfischen und verschwinden zum schlafen im Sand. Versteckplätze sind wichtig.
Temperaturen um 24C C. Sauberes Wasser und teilweiser Wasserwechsel fördern das Wohlbefinden oft schlagartig.
Apr 2009
Indopazifik; 120 cm.
Trotz der Größe der Erwachsenen sind die Fische prächtige Aquarienbewohner, denn die importierten Exemplare sind selten länger als 5 oder 6 cm, und sie wachsen sehr langsam. Ein Jungfisch verliert seine auffälligen Farben völlig und wird unscheinbar, wenn er die Erwachsenenfarbe annimmt.
Apr 2009
Indopazifik; 40 cm.
Diese beiden Arten werden fast immer als Jungfische importiert, und in diesem Zeitpunkt sind sie nur schwer voneinander zu unterscheiden. Die Färbung ist völlig verschieden von der der erwachsenen Fische. Dieses Phänomen ist unter Korallenfischen und vielen anderen Meeresfischen recht verbreitet. Und das führte früher zu manchen Irrtümern über die Artzugehörigkeit. Sobald sie etwa 9 oder 10 cm oder noch größer geworden sind, beginnen sie damit, die Erwachsenenfärbung anzulegen. Im Aquarium erhalten sich die Jungfische oft ihr Leben lang ihre Färbung; möglicherweise liegt das an der unterschiedlichen Ernährung. Für den Seewasseraquarianer sind die beiden Arten mit ihren leuchtenden Farben und ihrem lebhaften Verhalten gute Aquarienbewohner. Sie sind robust und leicht zu halten. Um 24C C. Der Bodengrund sollte aus feinem Sand bestehen, denn die Fische verschwinden in ihm mit Beginn der Dämmerung, so wie es ihre Verwandten auch tun.
Apr 2009
Mittelmeer und östlicher Antlantischer Ozean; 20 cm.
Der Meerjunker ist einer der am schönsten gefärbten Lippfische des Mittelmeeres und eignet sich hervorragend für größere Aquarien.
Man findet den Fisch in der Natur in 2 Färbungstypen: die größere, farbigere Coris julis – Form, mit roten Zickzackbändern den Körper entlang und die kleinere, mehr bräunliche sogenannte C. giofredi – Form. Früher hielt man beide Formen für zwei verschiedene Arten. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß alle Exemplare mit der giofredi-Zeichnung beginnen und das alle Individuen als Weibchen anfangen. Nach einer langen Periode als geschlechtsreife Weibchen wandeln sich die Individuen in funktionstüchtige Männchen um und bleiben es für den Rest ihres Lebens. Zu einem bestimmten Entwicklungszeitpunkt verändert sich das giofredi-Muster in das julis-Muster um, aber dieser Wechsel geschieht nicht zur gleichen Zeit wie die Geschlechtsumwandlung. Man kann deshalb geschlechtsreife Männchen mit giofredi-Zeichnung finden wie auch geschlechtsreife Weibchen mit julis-Zeichnung. Der harte Fisch ist auch für Anfänger geeignet, braucht Algen zum Nestbau, Temperaturen um 22C C und frißt alles, was er bewältigen kann.
Apr 2009
Indopazifik; 15 cm.
Der Fisch gehört zu den schönsten Amphiprion, besonders wenn der verlaufende schwarze Fleck auf den Körperseiten richtig ausgebildet ist. Viele Jungfische haben diesen Fleck nicht, und er entwickelt sich auch nicht immer, wenn sie im Aquarium aufgezogen werden. Es gibt Exemplare mit und ohne weiße Querbänder. Das Vorhandensein der Querbänder wird oft als Charakteristikum von Amphiprion ephippium angegeben, während sie der Art Amphiprion frenatum fehlen. Die helle Binde von Amphiprion ephippium ist jedoch ein Merkmal der Jungfische. Amphiprion frenatum sieht sehr ähnlich aus, wird aber viel seltener importiert. Zur Pflege braucht man Versteckmöglichkeiten, sauberes Wasser, eine möglichst feine Durchlüftung, einen leichten Wasserstrom und Temperaturen um 25C C.