März 2009

Pomacanthus arcuatus

Westindien; 35 cm.
Dieser Kaiserfisch ist vielleicht noch härter als die vorher genannte Art. Leider wird er mit dem häufig importierten verwandten Pomacanthus paru verwechselt, der ebenfalls aus Westindien stammt, bei dem sich jedoch der mittlere gelbe Streifen bis in die Spitze der Rückenflosse fortsetzt. Temperaturen um 25° C. Allesfresser.

Kaiserfisch

Indopazifik; 35 cm.
Der Kaiserfisch ist ausgesprochen schön, wie alle seine Verwandten auch, besonders aber die Jungfische. Wie so viele andere Korallenfische wechseln sie im Verlaufe des Wachstums ihre Färbung, so daß man mitunter nicht glauben möchte, ein und denselben Fisch vor sich zu haben. Als Jungfische eignen sie sich gut für größere Meerwasseraquarien, aber leider wachsen sie sehr rasch. Neben Pomacanthus imperator werden oft noch zwei andere nahe verwandte Arten importiert,  nämlich Pomacanthus semicirculatus und Pomacanthus annulari, der Ringkaiserfisch, die ebenfalls aus dem indopazifischen Gebiet stammen. Die Pflegebedingungen gleichen sich. Neben Schwimmraum brauchen die Tiere Versteckmöglichkeiten, die sie gern aufsuchen und als ihren Standplatz betrachten und verteidigen. Alle Kaiserfische besitzen am unteren Kiemendeckel einen Dornfortsatz, den sie manchmal als Waffe benutzen. Eingewöhnte Fische sind mit der üblichen lebenden und toten tierischen Nahrung zu füttern, wie zum Beispiel Garnelen, Muschelfleisch, Herz und Würmer. Die Temperatur sollte um 25° C liegen. Manchmal nehmen sie gern pflanzliche Kost, die man ihnen in Form von Algen oder weichen Salatblättern bietet.

Selbst in die Heimat der Aquarienfische

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Schmetterlingsfische (Chaetodon)

Die meisten Arten besitzen außerordentlich schöne Zeichnungsmuster und Farbabstufungen. Da sie dazu noch ziemlich klein bleiben, werden sie vom Fachhandel in oft großer Zahl importiert. In der freien Natur leben die Schmetterlingsfische entweder einzeln oder paarweise, wobei die Tiere ihr eigenes Revier besitzen, das sie mit wütenden Angriffen verteidigen. An erster Stelle stehen dabei die Angehörigen der eigenen Art. Ist nun das Meeresaquarium nicht groß genug, dann wird man nur ausnahmsweise mehrere Exemplare der gleichen Art zusammen halten können, weil der Raum des gesamten Beckens lediglich ein einziges Territorium bildet oder zulässt! Dagegen kann man unter Umständen mehrere Exemplare von verschiedenen Arten zusammen pflegen, besonders dann, wenn die Arten sich auch in der Färbung unterscheiden oder sich nicht sehr ähnlich sehen. Schmetterlingsfische sind bei den Aquarianern sehr beliebt, aber Tiere für den Anfänger sind sie nicht! Viele sind empfindlich und wählerisch im Futter. Außerdem kommen viele Individuen nicht im besten Zustand an und gehen dann nicht oder schlecht an Ersatzfutter. Enchyträen können manchmal verlocken. Vielleicht liegt die schwierige Haltbarkeit auch daran, daß man verpaarte Tiere auseinanderreissst. Wir wissen noch zu wenig über das Verhalten der vielen verschiedenen Arten. Gegenüber Wasserverschmutzung sind fast alle Arten äußerst empfindlich. Man sagt manchen auch nach, daß ihnen zu viele Nitrate im Wasser schaden. Zur Pflege wähle man Aquarien mit Schwimmraum, aber auch mit Verstecken, in die sich die schwächeren Tiere zurück ziehen können. Temperaturen um 26° C.

Rauchgrauer Kaiserfisch

Indopazifik; 14 cm.
Dieser Fisch wird zwar relativ selten importiert, aber er ist in seiner Farbzusammenstellung ausgesprochen hübsch. Seine Haltung ist nicht ganz einfach. Versteckplätze und Temperaturen um 25° C sind angebracht. Er ist mit den Kaiserfischen näher verwandt als mit den Schmetterlingsfischen.

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